10 Tipps, wie Du im Urlaub „richtig“ relaxt!


Die letzten Tage auf der Arbeit waren sehr stressig. Tage? Wochen und Monate wohl eher. Es ist wirklich Zeit für Urlaub und Erholung. Doch wie erholt man sich richtig? Und das womöglich nur in ein oder zwei Wochen? Der folgende Beitrag gibt Dir Tipps, wie man sich in kurzer und auch in längerer Zeit erholt, damit Körper und Geist nach dem Urlaub wieder voll einsatzfähig sind. 

Damit der Urlaub Dir die notwendigen Energiereserven zurückgibt, beginnst Du schon mit der richtigen Vorbereitung vor dem Urlaub. Dies hat mehrere Vorteile. Erstens kannst Du Dich bereits mit Deinem Urlaub beschäftigen, was die Vorfreude steigert und für gute Stimmung sorgt. Zweitens blockst Du für die eigentliche Zeit des Urlaubs unnötigen Stress weg. Nutze die folgenden Tipps für die richtige Vorbereitung.

Tipps für die Urlaubsvorbereitung

(1) Informiere Deine Arbeitskollegen darüber, dass Du für die Zeit des Urlaubs nur in wirklich dringenden Fällen zur Verfügung stehst.

Für die Selbstständigen war das früher undenkbar, für viele auch heute noch. Trotzdem oder gerade deshalb ist es wichtig, das Kollegen-Umfeld darüber aufzuklären, dass Du während des Urlaubs grundsätzlich nicht erreichbar bist. Kein Wunder, dass sich die Vorstandsvorsitzenden großer Konzerne häufiger für Arktis-Reisen entscheiden, weil dort einfach kein Netz ist und somit eine Erreichbarkeit schlichtweg unmöglich ist. So kompliziert musst Du es Dir nicht machen. Informiere über Deine Urlaubszeit und definiere einen Eskalationsprozess, bei dem zunächst die Kollegen und nur in besonders schwierigen Fällen Du angerufen wirst. Apropos Anruf: Du kannst, wenn Du möchtest, einen Termin pro Woche vorgeben, bei dem Du Dein Telefon mit Dir führst. Wenn dann jemand ein Thema hat, kann er Dich genau in dieser Stunde – Deiner Urlaubssprechstunde – anrufen.

(2) Bereite eine „Übergabe“ der dringenden Aufgaben vor.

Der letzte Tag vor Deinem Urlaub sollte dadurch geprägt sein, dass Du eine Übergabe Deiner Arbeiten und Aufgaben dokumentierst. Schreib eine E-Mail an Deine Kollegen und schildere ihnen, was sie in der Zwischenzeit tun müssen. Denk dran; wer schreibt, der bleibt.

(3) Blocke für den Start nach dem Urlaub 2 Tage im Kalender, an denen Du Dich wieder einarbeitest – ohne weitere Termine.

Wenn Du nach Deinem Urlaub im Büro bist und Dein Terminkalender von morgens bis abends durchgebucht ist, ist die Erholung schneller verflogen, als Du denkst. Nehme Dir in den ersten beiden Tagen Zeit, Deinen E-Mail-Briefkasten aufzuräumen und priorisiere Deine Aufgaben.

(4) Prüfe, ob Du in der Urlaubszeit noch Termine im Kalender hast, und schiebe diese wenn möglich nach hinten.

Hin- und wieder schleichen sich Termine in den Kalender ein, die dort gar nicht hingehören. Deine Urlaubszeit sollte keine beruflichen Termine enthalten. Falls doch, schieb sie einfach nach hinten.

(5) Schüre Deine Vorfreude auf den Urlaub

Schau Dir Reiseführer an, google im Netz, was Du vor Ort unternehmen kannst. Plane mit Deiner Familie oder Deinen Mitreisenden ein schönes Event im Urlaub. Lies Dich in die Kultur des Landes ein. Entdecke schon vorher die Geschichte, die Du Dir dann vor Ort anschauen kannst. Aber schieß Dir nicht schon vor dem Urlaub den Urlaubskalender mit Terminen zu.

(6) Entsage aktiv dem Stress

Mache Dir Gedanken darüber, was Dir in der Vergangenheit Stress bereitet hat. Achte im Urlaub besonders darauf, dass Du diese Stressfaktoren vermeidest.

 

Das Relax-Regelwerk für den Urlaub

Jetzt ist der Urlaub da. Dein Verhalten im Urlaub entscheidet darüber, wie schnell Du „runterkommst“. Generell gilt: Überziehe nicht Deine Erwartungshaltung an die zu schnelle Regeneration. Die ersten Tage muss der Kopf und der Körper erst einmal verstehen, dass nun wirklich Urlaub ist. Du wirst merken, wie Dein Gehirn nach kleinen Informationshäppchen giert. Nur einmal auf Facebook schauen. Nur einmal die Mails checken. Besser nicht. Gerade am Anfang ist es wichtig, mal richtig abzuschalten.

(7) Verbanne Dein Handy

Lege das Handy weg (wenn ein Safe da ist, um so besser). Nutze das Handy nur einmal am Tag. Weglegen heißt, das Handy an eine Stelle zu legen, an die Du nicht mit 2-3 Schritten rankommst. Mach es Dir schwer! Du wirst merken, wie sehr es Dir in der ersten Zeit fehlen wird. Viele Male am Tag greifst Du an Deine Hosentasche oder wo auch sonst Du Dein Handy üblicherweise deponierst. Jetzt kommt der Einwand: „Ich mache doch immer Fotos mit dem Handy“. Hierzu zwei Optionen: Entweder schaltest Du dann Dein Handy auf Flugmodus, oder Du reaktivierst einfach Deine alte Kamera.

(8) Übe Dich in Langsamkeit

Wenn Du Dich von Deinem technischen Equipment entfernst, wird Dir das Leben vorkommen, als hätte jemand auf Zeitlupe geschaltet. Alles geht so langsam. Huch, ist das Langeweile? Kennt man gar nicht mehr, schließlich checken wir mittlerweile sogar auf dem WC unsere Mails und Social Media Kanäle. Erfreue Dich an der Langsamkeit und lass einfach mal den Gedanken freien Lauf.

(9) Meditation für die Seele, Sport für den Geist

Sowohl Meditation als auch Sport kannst Du an so ziemlich jedem Urlaubsort machen. Entweder allein oder gemeinsam. In Urlaubs-Clubs erhältst Du natürlich ein sehr großes Angebot an Sportmöglichkeiten. Im Individualurlaub darfst Du kreativ sein, wenn Du über Joggen hinausgehen möchtest. Und für den Fall, dass Du noch nie meditiert hast, kein Problem. Fang einfach an oder kauf Dir ein Buch, um einzusteigen. Wenn Du es für ein paar Wochen durchhältst, wirst Du es vielleicht über Deinen Urlaub fortführen.

(10) Tue 3 gleiche Dinge jeden Tag

Wir Menschen funktionieren mit Ritualen. Es gibt uns Struktur und ein Gefühl von Sicherheit. Es entspannt uns. Es hilft uns dabei, etwas zu tun, ohne dass wir jedes Mal eine Entscheidung treffen müssen. Entscheidungen kosten Kraft. Also entscheide Dich für 3 Dinge, die Du jeden Tag tust. Bestenfalls sogar um die gleiche Uhrzeit. Ist es eine 5 minütige Meditation? Ist es der Strandspaziergang nach dem Frühstück? Oder lernst Du jeden Tag 10 neue Vokabeln aus dem Land, dass Du bereist? Sei kreativ.

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Einen schönen und erholsamen Urlaub!

Bildquellen

  • Hängematte-Richtig-relaxen: Pexels
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